Home / News
Damen
Herren
Jugend
Schüler
Neuzugänge
Events/Feiern
Sommerfeste
Archiv Saison 16-17
Archiv Saison 15-16
Unser Onlineshop
Trainerteam
Presse
Turniere/Allg. 2017
Turniere/Allg. 2016
Vereinsmeisterschaft
Kreispokalendrunde
HEM wJ/mJ 2016
SV Werder - TuS N
BEM Jugend/Schüler
BEM Damen/Herren 16
Mini-Meisterschaften
Mini-Meisterschaften
KEM Kids 2016
KEM Aktive 2016
VR-Cups 2016
BRL Erwachsene
HTTV Top32/12
Weingarten Kriftel
Markus Schwalbach-T.
Deutsche M. Damen A
BERL Jugend/Schüler
Dt. Meisters. Sen.40
BVRL Jugend/Schüler
Deutschlandpokal Da.
HJM 2016
Schleifchenturnier
Relegation VL
MM SA & SB
Dt. Meistersch. Sen.
Hessenpokal Da./He.
HEM Damen & Herren B
Osterturnier Staffel
Kreisent. Minis
Bezirkspokal Damen
HEM Senioren 40
BJM AK 1
KERL Jugend/Schüler
Bezirkspokal SB
KJM 2016
KVRL Jugend/Schüler
Hes. Meist. Herren A
Fotoalben / Videos
TTR-Hunter
Offizielles
Links
Mitgliedschaft
Trainingszeiten
Newsletter Nordenst.
Unsere Sponsoren
Werbepartner
Vorstand / Kontakt
Impressum
Administration Login
Disclaimer

Platz 3 im Einzel für Frank Hiebsch (ganz rechts)


Platz 3 im Doppel für Frank Hiebsch & Oli Wirbs (zweiter und dritter von rechts)

Hessische Meisterschaften Senioren 40 13.03.2016 Langgöns

Das lange Wochenende vom 11.03. – 13.03.2016 führte die hessischen Senioren ins kleine Langgöns. Hier sollten nun alle Altersklassen (40, 50, 60, 65, etc.) ihren hessischen Meister ausspielen.

Vom TuS waren in der Altersklasse Senioren 40 Abteilungsleiter und Mannschaftsführer des Hessenligateams, Oliver Wirbs, und Spitzenspieler der zweiten Herren, Frank Hiebsch, am Start.  Sie spielten jeweils Einzel und gemeinsam Doppel. Bei den Bezirksmeisterschaften klappte dies bereits ganz gut, was der Titel dieses Events zeigte. Oliver Wirbs trat zusätzlich im Mixed-Wettbewerb an. Aufgrund der Tatsache, dass es 27 Herren und nur 13 Damen waren, gab es nicht für alle Herren eine Mixed-Partnerin. Frank Hiebsch entschied sich gleich, auf diesen Zusatzwettbewerb zu verzichten, um für die beiden anderen Kräfte zu sparen.

Man reiste bereits einen Tag vorher an, um einen entspannten Abend mit ein paar Bier vor Beginn des Events zu haben.

Das Turnier begann mit dem Einzelwettbewerb. Hier hatte Oliver Wirbs direkt kein Glück bei der Auslosung. Es gab fünf Dreiergruppen und drei Vierergruppen. Oli kam in eine Vierergruppe, was ein Spiel mehr bedeutete und hatte das Pech, eine sehr stark besetzte, ausgeglichene Gruppe zu bekommen. Frank hingegen kam in eine Dreiergruppe mit einem sehr starken und einem schwächeren Spieler.

Nun wurde es noch unglücklicher. Oli konnte zwei seiner Spiele gewinnen und musste dem Gruppenkopf zum Sieg gratulieren. Alle seine Spiele gingen über fünf Sätze – 2x 3:2 und 1x 2:3. Da leider der Gruppenkopf im letzten Spiel gegen den Zweitgesetzten der Gruppe verlor, kam es dazu, dass drei Spieler ein Spielverhältnis von 2:1 hatten und Oli mit dem schlechtesten Satzverhältnis ausschied. Da dies keiner vermutete hatte, ging es im letzten Spiel gegen Sascha Heinen (ein ehemaliger Nordenstadter) relativ entspannt zu und ein 2:0 und 5:1 oder das 2:1 und 7:4 konnte nicht nach Hause gebracht werden. Ein 3:0 oder ein 3:1 Sieg hätten jeweils für das Gewinnen der Gruppe und das Weiterkommen ausgereicht. Da dies nicht klappte war das Einzel für Oli damit beendet.

Deutlich klarer ging es in Franks Gruppe zu. Er konnte gegen den schwächeren Gegner seiner Gruppe souverän mit 3:1 gewinnen, während er gegen den Kopf der Gruppe klar mit 0:3 verlor. Etwas weniger Dramatik und keine Rechnerei war damit nötig und Frank zog ins Achtelfinale ein. Hier wartete nun Olis erster Gruppengegner auf Frank. Es kam zu einem Spiel auf Messers Schneide, in welchem ein paar knappe und glückliche Bälle entschieden. Die ersten drei Sätze wurden alle mit einem Abstand von zwei Punkten entschieden. Frank hatte dort das bessere Händchen und konnte zwei der drei knappen Sätze für sich entscheiden. Damit war der Kampfgeist seines Gegners gebrochen. Frank setze sich mit 3:1 durch und stürmte ins Viertelfinale. Dies war dann auch gleich das Spiel um die direkte Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften der Senioren 40. Da es genau fünf Plätze für dieses kommende Turnier gab, war klar, dass man das Viertelfinale gewinnen muss, oder danach noch drei Spiele gegen die drei anderen Verlierer der Viertelfinals bestreiten musste. Dies wäre zusätzlich kräfteraubend geworden. Da Frank dies natürlich vermeiden wollte ging er nochmals hochkonzentriert zu Werke und ließ seinem Gegner Weiß wenig Chancen. Nach einem knappen ersten Satz lief es wie geschmiert und Frank erreichte ein 3:0 und damit das Halbfinale (mindestens Platz drei) und die deutschen Meisterschaften – eine großartige Leistung. Das i-Tüpfelchen war dann eine Nummer zu groß. Im Halbfinale verlor er chancenlos gegen den späteren Hessenmeister Frackowiak aus Elz mit 0:3, aber der Einzelwettbewerb endete mit der oben genannten, tollen Leistung.

Nach den Gruppenspielen kam zuerst der Mixed Wettbewerb, in dem Frank pausierte, Oli aber mit seiner Partnerin Beate Merten ins Geschehen eingriff. Leider verlor man direkt das erste Spiel mit 1:3, allerdings war es ein knappes Spiel, die Sätze drei und vier gingen 10:12 und 9:11 aus und die Gegner konnten später bis ins Finale vorstoßen.

Der Herren Doppelwettbewerb startete danach, und auch hier konnten die beiden Nordenstadter auftrumpfen. Im Achtelfinale begann man mit einer sehr kompakten Leistung gegen Weiß und Neumann (einem sehr unangenehmen Materialspieler) und konnte nach knappen zwei Sätzen das Spiel dann mit 3:1 gewinnen. Im Viertelfiale warteten mit Marc Müller und Horst Geyer zwei sehr starke Spieler. Nun musste man kämpfen und beide Spieler taten dies mit Bravour. Alle Sätze waren knapp und umkämpft – es ging in den Entscheidungssatz. Dort spielten Frank & Oli groß auf und die Gegner blieben chancenlos. Das Halbfinale war gesichert und damit auch ein Platz auf dem Podest. Nun kam es für die Spieler, die im Einzelwettbewerb nicht mehr im Turnier waren, zu einer langen Pause. Als dann das Halbfinale begann merkte man Oli dies deutlich an. Im ersten Satz war die Leistung noch „ganz in Ordnung“, allerdings wurden die Beine immer schwerer und er traf kaum eine „Kugel“. Frank Hiebsch versuchte alles, aber gegen den Einzelhessenmeister Frackowiak mit seinem Doppelpartner Reimann war ein Mann zu wenig. Man musste sich somit mit Platz drei zufrieden geben – dies ist aber ebenso wie die Einzelplatzierung von Frank ein toller Erfolg.

Alles in Allem war es ein super Turnier mit zwei Podestplätzen, einer Quali für die deutschen Meisterschaften, Pech, Glück, Dramatik und Freude.

Tus Nordenstadt  | service@tt-nordenstadt.de